| Daten zur Geschichte | |||
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1892
bis 1913
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1892 |
Gründung der
"Heil- und Pflegeanstalt für epileptische Kinder im Großherzogthum
Baden" durch die Großherzogin Luise von Baden in Zusammenarbeit
mit dem Landesverein für Innere Mission. |
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| 1901 | Nachdem auch Erwachsene in Kork aufgenommen wurden, nannte sich die Einrichtung "Heil- und Pflegeanstalt für Epileptische". | ||
| 1903 | Neubau eines Wohnheims. Es diente auch der Verwaltung der Einrichtung und wurde zudem für Mitarbeiterunterkünfte genutzt; seine Bezeichnung lautet auch heute noch "Hauptgebäude". | ||
| 1913 | Neubau eines weiteren Wohnheims, mit dem der Raumbedarf gedeckt werden sollte, der aufgrund großer Nachfrage entstanden war. Das Haus diente nach 1950 als Evangelisches Diakonissenkrankenhaus Kork.Ende der 30er Jahre lebten bereits rund 260 Menschen mit Epilepsie und zusätzlichen Behinderungen in Kork. | ||
| 1892
bis 1913 1939 bis 1966 1967 bis 1978 1984 bis 1997 1998 bis 2001 2002 bis 2005 2006 bis 2008 |
1939 | Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Einrichtung nach Stetten im Remstal evakuiert. Sie kehrte erst im Sommer 1940 nach Kork zurück. | |
| 1940 | In zwei Transporten
wurden 113 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Grafeneck auf der Schwäbischen
Alb deportiert und dort im Zuge der "Aktion T 4" vergast und verbrannt. (Im gesamten Deutschen Reich wurden 1940 und 1941 insgesamt 70.000 Menschen, die in Heil- und Pflegeanstalten und in landespsychiatrischen Krankenhäusern lebten, systematisch erfasst und ermordet, weil sie krank oder behindert waren.) |
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| 1941 |
Im Zusammenhang mit der Tötungsaktion wurde der Name der Einrichtung auf "Korker Anstalten - Heime für Kranke, Gebrechliche und Alte" geändert. Zugleich wurde das Aufgabengebiet der Einrichtung auf die Pflege alter, nicht epilepsiekranker Menschen erweitert. |
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| 1948 |
Da die Stadt Kehl bis 1953 französisch besetzt war, wurde in Kork das Diakonissenkrankenhaus mit 40 Betten in einer Chirurgischen Abteilung eröffnet, 1950 folgte die Eröffnung einer Abteilung für Innere Medizin (40 Betten) sowie eine Entbindungsstation. |
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| 1964 |
Einrichtung einer provisorischen Werkstatt für Behinderte. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden erwachsene Bewohnerinnen und Bewohner Beschäftigung oder einen Arbeitsplatz in der Hauswirtschaft, in der hauseigenen Gärtnerei oder in der Landwirtschaft. |
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| 1966 |
Neubau der Oberlinschule, einer Schule für körperbehinderte Schüler.Ursprünglich war die Schule Teil der Heimsonderschule mit Wohnangeboten für Kinder und Jugendliche. |
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1892
bis 1913 |
1967 |
Die Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche mit 44 Betten verbessert die regionale und überregionale medizinische Versorgung für epilepsiekranke Menschen, die an therapieresistenten Epilepsien leiden. |
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| 1970 |
Eröffnung der Fachschule für Sozialpädagogik - Fachrichtung Heilerziehungspflege mit 60 Ausbildungsplätzen. |
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| 1975 |
Neubau der Werkstatt für Behinderte mit seinerzeit 120 Plätzen. In den Hanauerland Werkstätten arbeiten derzeit 300 Personen aus Wohnangeboten des Wohnverbunds Kork sowie aus den Wohnorten Kehl, Rheinau und Willstätt. In der Heilpädagogischen Förderung werden 150 schwer oder schwerstmehrfach behinderte Menschen tagsüber begleitet und betreut. |
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| 1978 |
Mit der Eröffnung der Epilepsieklinik für Erwachsene wird das fachklinische Angebot auf Erwachsene ausgedehnt. |
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1892
bis 1913 |
1984 | Anerkennung als Epilepsiezentrum mit überregionalem Versorgungsauftrag. | |
| 1990 |
Schließung der Chirurgischen Abteilung des Korker Krankenhauses im Rahmen des Krankenhausbedarfsplanes Baden-Württemberg.Erweiterung der Epilepsieklinik für Erwachsene auf 48 Betten und Erweiterung der Präoperativen Diagnostik. |
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| 1991 |
Fertigstellung und Bezug des Wohnheims am Lydia-Pfeifer-Weg für 54 erwachsene mehrfach behinderte Menschen.Start der Aktion "Korken für Kork". |
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| 1994 |
Einrichtung einer Zweigwerkstatt im BASF-Industriepark Willstätt mit 80 Arbeitsplätzen.Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten "Alten Landschreiberei" für die Nutzung als Begegnungsstätte für behinderte und nicht behinderte Menschen. |
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| 1995 |
Eröffnung der Korkenverarbeitungsanlage auf dem Korkenhof mit einer Verarbeitungskapazität von über 3000 Kubikmeter Flaschenkorken jährlich. |
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| 1996 |
Beginn des Projektes "Kork 2000" mit Sanierung und Umbau der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche. Ziel des Projektes ist die räumliche Konzentration der klinischen Arbeit. |
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| 1997 |
Verstärkte Zusammenarbeit
mit dem Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg und Eröffnung
des "Epilepsiezentrums Freiburg - Kork". Die Einstufung in ein
"Epilepsiezentrum Grad IV" beinhaltet sowohl die Intensiv-Diagnostik
als auch die operative Therapie. |
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1892
bis 1913 |
1998 | In einem mehrmonatigen Prozess erarbeiten die Mitarbeiter und Führungskräfte Leitsätze für die Arbeit in der Einrichtung. | |
| 1999 |
Änderung der
Satzung und Umstrukturierung der Einrichtung in fünf Geschäftsbereiche:
Epilepsiezentrum Kork, Diakonieschulen Kork, Hanauerland Werkstätten,
Korker Schwesternschaft, Wohnverbund Kork. |
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| 2000 |
Einführung und
Umsetzung eines neuen Erscheinungsbildes für den Träger und
für die Geschäftsbereiche. |
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| Eröffnung der "Alten Landschreiberei", einer Begegnungsstätte für behinderte und nicht behinderte Menschen | |||
| 2001 |
Beginn der Bauarbeiten am Neubau der Epilepsieklinik für Erwachsene. Eröffnung der Station "Tissot" für Menschen mit schwerer geistiger Behinderung. |
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| 1892
bis 1913 1939 bis 1966 1967 bis 1978 1984 bis 1997 1998 bis 2001 2002 bis 2005 2006 bis 2008 |
2002 |
Sanierung des Schulhofs
der Oberlinschule und Ausstattung mit körperbehindertengerechten
Spielgeräten als große Spendenaktion. |
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| 2003 |
Wettbewerb für
die Gedenkstätte der 113 im Jahr 1940 ermordeten Heimbewohner aus
Kork. |
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| 2004 |
Zertifizierung der Hanauerland Werkstätten nach DIN EN ISO (9001:2000).Einweihung der Epilepsieklinik für Erwachsene unter Beteiligung des Sozialministers von Baden-Württemberg. 106 Planbetten im gesamten Epilepsiezentrum Kork.Feierliche Einweihung der Gedenkstätte für die 113 im Jahr 1940 getöteten Heimbewohner.Eröffnung des sanierten Allwetter-Sportplatzes der Diakonie Kork. |
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| 2005 |
Gründung der
gemeinnützigen GmbH "Diakonie Altenhilfe Kehl/Hanauerland"
gemeinsam mit der Evangelische Jugend- und Altenhilfe Kehl e.V. |
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| 1892
bis 1913 1939 bis 1966 1967 bis 1978 1984 bis 1997 1998 bis 2001 2002 bis 2005 2006 bis 2008 |
2006 |
Erster grenzüberschreitender,
binationaler Epilepsiekongress in Straßburg.Eröffnung Werk
IV der Hanauerland Werkstätten mit neuer Produktionsstätte für
die Korkenverarbeitung. |
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| 2007 |
Modellprojekt Epilepsie
zur Verbesserung der Ausbildung und Eingliederung junger Menschen. |
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| 2008 |
Spatenstich zur Seniorenwohnanlage "Am Tankgraben" |
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| Diakonie Kork ·
Landstrasse 1 · 77694 Kehl-Kork Tel: 07851 / 84-0 · Fax: 07851 / 84-1200 · E-Mail: info@diakonie-kork.de |
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