| Aufgabenstellung | ||
| Die Diakonie Kork
widmet sich schon seit über 100 Jahren der Betreuung von Menschen mit
Epilepsien.
1997 wurde durch die enge Kooperation mit dem Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg das Epilepsiezentrum Freiburg-Kork als Epilepsiezentrum Grad IV für Baden Württemberg ausgewiesen. Es handelt sich dabei um ein Zentrum der "Maximalversorgung" bezüglich schwer verlaufender Epilepsien. Neben den Möglichkeiten intensiver Diagnostik unter Einschluss modernster digitaler EEG- und Videotechnik bestehen alle weiteren diagnostischen Möglichkeiten wie "Magnetresonanztomographie" (MRT), nuklearmedizinische Verfahren wie die "Positronenemissionstomographie" (PET) und die "Single Proton Emissionstomographie" (SPECT) in Kooperation mit anderen Kliniken (Universitätsklinikum Freiburg, Lahr, Offenburg). Eine immer größere Bedeutung in der Diagnostik von Epilepsien haben differenzierte neuropsychologische Untersuchungen. Sie sind fester Bestandteil der Diagnostik in unserem Zentrum. Therapeutisch spielen nach wie vor die verschiedenen anfallshemmenden Medikamente die wichtigste Rolle. Der systematische Einsatz der verschiedenen Substanzen in Monotherapie oder in Kombination erfordert vom Patienten und Arzt oft viel Geduld. Bei Versagen aller medikamentösen Optionen und Vorliegen einer fokalen Epilepsie sollte überprüft werden, ob ein epilepsiechirurgischer Eingriff erfolgversprechend sein könnte. Auch neuere alternative Therapieverfahren (z.B. Ketogene Diät, Biofeedback, Vagusnervstimulation, transkranielle Magnetstimulation) werden angewandt. Psychologen, Sozialarbeiter und spezifische pädagogische Dienste arbeiten die sich häufig ergebenden psychosozialen Probleme auf, die sich als Begleiterscheinung von Epilepsien einstellen können. |
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| Epilepsiezentrum Kork
· Landstrasse 1 · 77694 Kehl-Kork Tel: 07851/84-0 · Fax: 07851/84-2203· E-Mail: info@epilepsiezentrum.de |
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