| Unsere Geschichte | ||
| Seit der Gründung der damaligen "Heil- und Pflegeanstalt für epileptische Kinder im Großherzogtum Baden" haben sich Frauen in ihrem Dienst an behinderten Menschen nach christlichen Grundsätzen ausgerichtet. | ||
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1905
schlossen sich die damals sogenannten "Wärterinnen" zu einer
Gemeinschaft zusammen. Sie gaben sich eine eigene Lebensordnung. Bestätigt
wurde die Gemeinschaft durch den damaligen Aufsichtsrat. Bis heute lebt eine Gruppe von Schwestern in der Form einer Diakonissen-Gemeinschaft im Heinrich-Wiederkehr-Haus. Jahrzehntelang war das Anliegen der Schwestern, anfallkranken Kindern und Erwachsenen ein Zuhause zu gestalten und sich untereinander für diese Aufgabe zu stärken. Diese Stärkung hat besonders hindurchgetragen durch die schwere Zeit des Dritten Reiches mit seinem Euthanasieprogramm. Im Jahr 1948 übernahm die Schwesternschaft eine neue Aufgabe: Die Pflege kranker Menschen in dem damals in Kork eingerichteten Not-Krankenhaus. Vorrangig blieb jedoch die Pflege und Gestaltung des Lebens anfallkranker Menschen. Sie war das verbindende Element für die Schwesterngemeinschaft in den folgenden Zeiten des Ausbaus der Korker Anstalten. Immer wieder wurde die Korker Schwesternschaft bewegt durch Fragen der Zeit und nach einer zeitgemäßen Form einer Schwesternschaft innerhalb eines Werkes. Für die verbindliche Lebensform der Diakonissen konnten sich junge Menschen kaum mehr entscheiden. Ein neuer Schritt wurde gewagt, indem 1969 eine kleine Gruppe von Mitarbeiterinnen sich den Korker Schwestern als Diakonische Schwestern anschloss. Das Verbindende untereinander ist die gegenseitige Stärkung, Zurüstung und Ermutigung durch Gebet und Evangelium. Das Leitwort der Korker Schwesternschaft weist darauf hin, dass niemand allein durch Dunkelheit oder durch ein ausweglos erscheinendes Leben gehen muss, sondern geleitet wird von dem, der sich der Erste und der Letzte und der Lebendige nennt, wie es in dem Leitspruch der Korker Schwesternschaft aus der Offenbarung heißt: Christus spricht" Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes". |
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Die Korker Schwestern treffen sich bis heute regelmäßig einmal in der Woche zu einer Schwesternstunde. Besprochen werden dort aktuelle Themen, ebenfalls biblische Themen, die zur Wegweisung werden. Andere Teilnehmer sind in der Schwesternschaft herzlich willkommen. Im Heinrich-Widerkehr-Haus leben heute nicht mehr nur Korker Schwestern, sondern fünf ältere Damen, die selbstverständlich zur Hausgemeinschaft dazu gehören. In begrenztem Rahmen können im Heinrich-Wiederkehr-Haus ältere Menschen auch für kurze Zeit betreut werden. Freie Zimmer stehen auch für Gäste oder Angehörige zur Verfügung. |
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| Korker Schwesternschaft
· Landstrasse 1 · 77694 Kehl-Kork Tel: 07851/84-1206 · Fax: 07851/84-1200 · iwolfsdorff@diakonie-kork.de |
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