Tesa-Azubis mit sozialer Verantwortung

15.10.2015

Teambildung einmal anders: Bei Arbeitseinsätzen in der Diakonie Kork lernten Auszubildende des Offenburger Tesa-Werks nicht nur, gemeinsam ein Projekt zu stemmen, sondern gaben damit auch ein praktisches Beispiel bürgerschaftlichen Engagements.

Tesa-Auszubildende des Sozialprojekts 2015

Das Ausbildungsteam des Tesa-Werks Offenburg organisiert jedes Jahr eine Teambildungswoche, um die etwa 40 Lehrlinge der verschiedenen Ausbildungsberufe und –jahrgänge zusammenzuschweißen. Zum Programm gehört auch ein sozialer Tag, an dem die Auszubildenden aktiv und selbstverantwortlich eine Organisation unterstützen. Wie im vergangenen Jahr kamen die Tesa-Lehrlinge wieder in die Diakonie Kork, um die vorab abgestimmten Projekte bei mehreren Häusern umzusetzen. „Das ist für viele eine neue Erfahrung“, sagt Ausbilderin Monika Gnoth. „Sie müssen im Team untereinander kommunizieren, sie lernen praktisch, was erforderlich ist, um ein gemeinsames Projekt durchzuführen und können es später im Beruf anwenden.“ Gleichzeitig erfahren die Auszubildenden, was gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung heißt – Prinzipien, denen das Unternehmen gemäß seinem Motto „Tesa verbindet“ verpflichtet ist, so Gnoth.
In fünf Teams brachten die Auszubildenden ihre Fertigkeiten zum Einsatz: In den beiden Wohnheimen in Goldscheuer und Willstätt standen Malerarbeiten auf dem Programm. Außerdem musste in Goldscheuer der Rasen gemäht und Unkraut gejätet werden. Am Wohnhaus der Diakonie Kork in der Richard-Wagner-Straße wurde der Fahrradschuppen entrümpelt und baulich verbessert. Anschließend konstruierten die Auszubildenden fachmännisch eine groß dimensionierte Wandtafel. Auf dem Stammgelände in Kork misteten die Auszubildenden bei den Wohngruppen für Kinder und Jugendliche den Zweiradschuppen aus. Da die Kinder und Jugendlichen nur wenige Tage darauf das in der Nachbarschaft neu errichtete Wohnhaus beziehen sollten, freuten sich Hausmeister und Mitarbeiter über die tatkräftige Hilfe.
Am umfangreichsten waren die Aufgaben am Wohnhaus in der Korker Gottlieb-Fecht-Straße: Hier galt es, neben kleineren Malerarbeiten ein Hochbeet zu bauen und ein Gartenhaus aufzustellen. Da dieses zwar am Ende eines arbeitsreichen Tages zusammengezimmert, aber noch nicht gestrichen und eingeräumt war, reiste das Azubi-Team mit Erlaubnis der Tesa-Geschäftsleitung mit ihrem Ausbilder Tobias Wolter noch einmal an, um die Arbeit fachgerecht zu beenden.
„Unsere Azubis fanden das ganz toll“, berichtet Monika Gnoth im Rückblick. „Und da wir schon im letzten Jahr in der Diakonie Kork waren, gab es auch kaum Berührungsängste.“ Die Auszubildenden des ersten Lehrjahrs konnten dabei von den Erfahrungen der Älteren profitieren. „Das Feedback war durchweg positiv“, so die Ausbilderin.
Auch die Mitarbeitenden der Diakonie Kork waren über den gelungenen Einsatz voll des Lobes – nicht nur wegen der tatkräftigen Hilfe, sondern auch wegen des Interesses, das die Auszubildenden den Bewohnern der Wohngruppen entgegenbrachten. „Viele Jugendliche hatten vorher keine richtigen Vorstellungen, wie Menschen mit Behinderungen leben“, so Monika Gnoth. „Vor allem fanden sie es schön, dass die Bewohner aktiv mitgeholfen haben.“
Im Namen der Diakonie Kork dankte deren Ehrenamtskoordinatorin Sybille Wacker den Auszubildenden und ihren beiden Ausbildern herzlich für die erneut gelungene Aktion und für den segensreichen Einsatz des Tesa-Teams.

 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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