Grenzüberschreitendes Abkommen eröffnet neue Chancen

03.07.2019

Eine neue Vereinbarung ermöglicht Menschen mit Epilepsie, die im Elsass keine geeignete Assistenz finden, die Aufnahme in die Heilpädagogische Förderung der Diakonie Kork.

hinten v.li.n.r.: Martin Heimann, Vorstand Diakonie Kork, Willi Stächele, Vors. Europaausschuss Landtag BW; vorne: Frau Wolfhugel, Maison des Personnes Handicapées, Christophe Lannelongue, Directeur Général, Agence Régionale de Santé, Nazim Oureib, Sous-directeur, Caisse Primaire d’Assurance Maladie, Frank Stefan, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork
hinten v.li.n.r.: Martin Heimann, Vorstand Diakonie Kork, Willi Stächele, Vors. Europaausschuss Landtag BW; vorne: Frau Wolfhugel, Maison des Personnes Handicapées, Christophe Lannelongue, Directeur Général, Agence Régionale de Santé, Nazim Oureib, Sous-directeur, Caisse Primaire d’Assurance Maladie, Frank Stefan, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork

Der Grundstein für diese Zusammenarbeit wurde bereits im Dezember 2011 gelegt. Damals ermöglichte man erstmals Kindern und Jugendlichen aus dem Elsass, die an einer Epilepsie leiden, den Oberlin-Schulverbund der Diakonie Kork zu besuchen. Dort erhalten sie eine angemessene und auf ihre Bedürfnisse angepasste schulische Unterstützung und Pflege. Mittlerweile sind die ersten französischen Schülerinnen und Schüler so viel älter geworden, dass ihre Schulentlassung ansteht. Nun können sie weiterhin von den Angeboten in Kork profitieren. Die Heilpädagogische Förderung ist der Förder- und Betreuungsbereich der Hanauerland Werkstätten. Dort erhalten erwachsene Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung eine individuelle Tagesstruktur.
„Mit dem heutigen Vertrag öffnen wir die Grenze auch für Menschen mit einer Behinderung und bauen eine weitere, unsichtbare Brücke über den Rhein“, so Frank Stefan, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork.

 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

 © Diakonie Kork