de

Unsere Dienste

Unsere besonderen Angebote im Überblick
Zur professionellen Behandlung, Diagnostik und Beratung stehen unseren Patienten vielfältige Professionen und Dienste zur Verfügung.






Ärztlicher Dienst

Im Epilepsiezentrum Kork arbeiten 20 Ärztinnen und Ärzte. Die meisten verfügen über die Facharztanerkennung als Neurologe bzw. Kinderarzt.
Jede Station ist mit mindestens einem Stationsarzt besetzt, die Supervision und Visiten erfolgen durch Chef- und Oberärzte. Der Bereitschaftsdienst wird wochenweise wechselnd von Assistenzärzten der Epilepsieklinik für Erwachsene und der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche wahrgenommen. Es ist ständig sowohl ein kinderärztlicher als auch neurologischer Hintergrunddienst verfügbar, der von den Chef- und Oberärzten verrichtet wird. Auch die ärztliche Versorgung im Wohnverbund Kork erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte des Epilepsiezentrums Kork.

Weitere Informationen zum Ärztlichen Dienst finden Sie hier:

Funktionsdiagnostik / EEG

Herzstück der Diagnostik im Epilepsiezentrum Kork sind die EEG-Labore. In den Epilepsiekliniken stehen für die Routinediagnostik im ambulanten und stationären Bereich jeweils vier Ableiteplätze zur Verfügung. Auch im Rahmen der prächirurgischen Diagnostik können zeitgleich vier Patienten untersucht werden.

Die Epilepsiekliniken sind mit modernster digitaler Technik ausgestattet, die eine parallele Aufzeichnung von EEG- und Videosignalen ermöglicht. Es besteht ferner die Möglichkeit zur Aufzeichnung von evozierten Potentialen, Nervenleitgeschwindigkeit und Elektromyogramm. Komplettiert wird die neurophysiologische Diagnostik durch Dopplersonographie und ein Schlaflabor.

Eine internistische Basisdiagnostik wird durch ein leistungsfähiges klinisches Labor, eine Röntgeneinheit, Elektrocardiogramm (EKG) und Sonographie gewährleistet.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Funktionsdiagnostik / EEG finden Sie hier:

Psychologischer Dienst

Im Epilepsiezentrum Kork arbeiten neun Diplompsychologinnen und -psychologen.
Ihre Aufgaben sind zum einen diagnostischer Art. Die neuropsychologische Begutachtung soll Basisdaten über die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit wie auch über bestimmte Teilfunktionen eines Patienten liefern. Nur so ist eine patientengerechte Beratung möglich. Neuropsychologische Untersuchungen haben damit große Bedeutung für die Schulempfehlung, die berufliche Ersteingliederung sowie für den Wiedereinstieg in das Berufsleben. Unverzichtbar sind diese Untersuchungen auch im Rahmen der prächirurgischen Diagnostik sowie zur Beurteilung von Nebenwirkungen der antiepileptischen Therapie und den Auswirkungen subklinischer Anfallsentladungen und bioelektrischer Staten.

Neben den neuropsychologischen Untersuchungen gehören auch psychologische Therapie und Beratung zu den Aufgaben der Psychologen.

Epilepsien gehen häufig mit erheblichen sozial-emotionalen Problemen einher. Ausdruck dieser Schwierigkeiten sind häufig soziale Isolation, Schwierigkeiten in der Schule und am Arbeitsplatz, aber auch in Beziehungen. Ziel ist es, den Patienten zu einem eigenverantwortlichen Leben zu ermutigen.

In der Klinik für Erwachsene werden alle relevanten psychotherapeutischen Interventions- und Behandlungsmöglichkeiten angeboten.

Einen besonderen Schwerpunkt in der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche stellt die gezielte Eltern- und Angehörigenbegleitung dar. Sie hat die Aufgabe, die betroffenen Familien bei ihrer verständlichen Sorge um ihr Kind zu unterstützen und beim angemessenen Umgang mit der Erkrankung anzuleiten. Diese Form der psychosozialen Betreuung wird u.a. im Rahmen des "stay-in" praktiziert.

Neben stationsinternen und stationsübergreifenden Gruppengesprächen werden spezifische Trainingsverfahren angeboten: Schulungsprogramme wie Modulares Schulungsprogramm Epilepsie (MOSES), Psychoedukatives Programm Epilepsie (PEPE), famoses (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien), kognitives Training, Entspannungsübungen, Anfallsselbstkontrolle, Frühförderung, u.a.

Weitere Informationen zu den vielfältigen therapeutischen und diagnostischen Angeboten des Psychologischen Dienstes finden Sie hier:

Pflegedienst

Im Pflegedienst des Epilepsiezentrums arbeiten annähernd 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter differenzierter Qualifikationen der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Heilerziehungspflege, Pflegehilfe, Heilpädagogik, Kinderpflege und Pädagogik zusammen. Die Verteilung erfolgt multidisziplinär jeweils auf drei Stationen der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche, drei Stationen in der Epilepsieklinik für Erwachsene und zwei Stationen der Séguin Klinik - für Menschen mit Schwer- und Mehrfachbehinderungen. Jede Station wird durch eine Leitungskraft mit der erforderlichen Qualifikation besetzt. Die Kliniken verfügen insgesamt über 121 Krankenhausplanbetten.

Weitere Informationen zum Pflegedienst finden Sie hier:

Pädagogischer Dienst

Auf den Klinikstationen werden die Patienten außer vom Pflegepersonal von qualifizierten Heilerziehungspflegern und Erzieherinnen betreut und gefördert. Dabei reichen Angebot und Beschäftigungen vom Spiel in Einzelbetreuung, über Gesellschafts-, Gruppen- und Rollenspielen bis hin zu Spaziergängen, Ausflügen oder Sport. Gerade die Aktivitäten im Freien sind für die Patienten, die ja meist mehrere Wochen in der Klinik behandelt werden, besonders wichtig.

Weitere Informationen zu den Aufgaben und zum Angebot des Pädagogischen Dienstes finden Sie hier:

Therapeutische Angebote

Unter Epilepsiekranken findet sich eine hohe psychiatrische Komorbidität, die neben krankheitsassoziierten psychosozialen Faktoren das Leben mit dieser Krankheit erschwert. Aus dieser Konstellation heraus ergibt sich die Notwendigkeit eines in Kork seit langem praktizierten integrierten Vorgehens, das die medizinische Diagnostik und Therapie um eine sowohl alltagsorientierte als auch psychosomatische Diagnostik und um eine mehrdimensionale psychotherapeutische Arbeit ergänzt. Neben der psychotherapeutischen Behandlung durch die Psychologen und der Gruppengesprächstherapie wird ein großer Teil dieser ergänzenden „Psychosomatischen Epileptologie“ durch die multiprofessionelle Therapieabteilung geleistet.
Ziel ist es, die ärztliche Arbeit zu unterstützen und zu ergänzen, und über einen auch nonverbalen, szenischen und erlebnisorientierten Zugang dem Patienten eine bessere Selbst- und Fremdwahrnehmung zu ermöglichen und damit die Compliance zu verbessern.
Die in der Therapieabteilung geleistete Diagnostik unterstützt die neuropsychologische Diagnostik und Einschätzung der Belastbarkeit und ergänzt die psychologischen Befunde um weitere Dimensionen.

Einen Überblick über unsere vielfältigen therapeutischen Angebote finden Sie hier:

Sozialdienst

Das Leistungsangebot einer auf Epilepsien spezialisierten Sozialarbeit umfasst Hilfen in persönlichen und sozialen Angelegenheiten von stationären Patienten. Dabei handelt es sich um Kinder, Jugendliche, Erwachsene und mehrfachbehinderte Menschen mit Epilepsie.
Die Sozialarbeiterinnen beraten, koordinieren und helfen unmittelbar. Sie arbeiten eng mit den anderen Berufsgruppen im therapeutischen Team zusammen. Sie nehmen regelmäßig an Besprechungen der Stationen teil.

Weitere Informationen über unseren Kliniksozialdienst finden Sie hier:

Klinikseelsorge

Die Seelsorgerinnen der Diakonie Kork begleiten Menschen ein Stück auf ihrem Weg.
Gerne nehmen Sie sich Zeit für Patienten oder Angehörige in der Klinik, für Menschen, die auf Dauer bei uns leben, für Beschäftigte in den Werkstätten, für Mitarbeitende zum Gespräch

  • zum Zuhören
  • gemeinsam Stille auszuhalten
  • zum Beten
  • zum Singen
  • um Segen zuzusprechen
  • Abendmahl zu feiern
  • zum Spazieren gehen

Weitere Informationen zur Klinikseelsorge finden Sie hier:


 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

 © Diakonie Kork