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Johann Friedrich Oberlin

Johann Friedrich Oberlin lebte im Steintal, 40 km südwestlich von Straßburg. Er setzte sich als Pfarrer für die religiöse Erziehung von Kindern und Erwachsenen ein und führte in seiner Gemeinde die Schulpflicht ein.

Er gründete die ersten "Strickstuben" in denen seine Frau Magdalene Salome junge Mädchen unterrichtete, ließ ein Schulhaus erbauen und Lehrerinnen ausbilden. Auf dem Unterrichtsplan stand ein Fächerkanon aus Kinderpflege, Handarbeit, Zeichnen, Singen, Geschichten erzählen, Französisch, Bibelkunde und Katechismus. Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur lesen, schreiben und rechnen lernen, sondern auch  Kenntnisse über Pflanzen, Tiere, Erde und Steine erwerben. Am Modell lernten sie, wie man Tiere füttert, wie man für den Wege- und Brückenbau Steine zerkleinert u.v.m.

Mit diesem ganzheitlich, sozialpädagogischen Wirken ebneten die Oberlins vom Steintal aus auch Frauen einen Weg in die Berufswelt.

Geboren wurde Johann Friedrich Oberlin am 31. August 1740 in Straßburg. Seine Muttersprache war deutsch, doch wurde er schon als Kind in französisch unterrichtet.
Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er ab 1755 in Straßburg. Seine Schwerpunkte waren Theologie, Naturwissenschaften und Medizin. Eigentlich wollte er danach Militärpfarrer werden, wurde dann aber 1767 als 27-jähriger zum Pfarrer in Waldersbach berufen. 1768 heiratete Johann Friedrich Oberlin seine Frau Magdalene Salome Witter. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor.
Am 1. Juni 1826 starb Johann Friedrich Oberlin im Alter von 86 Jahren im Dorf Waldersbach (Steintal im Elsaß), dem Ort seines langjährigen Wirkens.

Oberlin
 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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