Korken für Kork schafft Arbeitsplätze und Kontakte
     
     
   

12 Menschen mit verschiedenen Behinderungen helfen beim Entladen der eintreffenden Lkw, prüfen die Korken auf Fehlwürfe oder Fremdstoffe und sortieren diese aus. Arbeitsplätze wurden ferner beim Absacken des Korkschrots, im Lager und beim Verladen der LKW geschaffen, die Korkschrot und Lehmbausteine abholen.

Neben den 12 Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen sind in der Diakonie Kork weitere Arbeitsplätze in der Gruppenleitung und Verwaltung entstanden.

 
   


Die "Manufaktur" des Diakonischen Werkes in Freiburg produziert seit 1998 im Lohnauftrag der Hanauerland Werkstätten Korkschrot-Lehmbausteine. 10 Personen, die bislang von der Sozialhilfe lebten, haben dort mit unterschiedlichem Beschäftigungsumfang einen Arbeitsplatz und werden über das Projekt "Arbeit statt Sozialhilfe" an die Arbeitswelt herangeführt.

Durch "Korken für Kork" werden epilepsiekranke Menschen und ihre Angehörigen auf die Arbeit der Diakonie Kork aufmerksam. Während das Thema "Epilepsie" zunächst bei vielen Menschen immer noch ein Tabuthema ist und daher im Alltag verdrängt wird, gelingt es über die Aktion "Korken für Kork" sowohl das Thema "Epilepsie" als auch das Thema "Behinderung" anzusprechen.

Auf Grund der Wechselbeziehung zwischen dem sympathischen Naturstoff und dem öko-sozialen Engagement unzähliger Menschen hat die Diakonie Kork heute einen erkennbar höheren Bekanntheitsgrad als Ende der 80er Jahre.

     
     
    Diakonie Kork · Landstrasse 1 · 77694 Kehl-Kork
Tel: 07851 / 84-0 · Fax: 07851 / 84-1200 · E-Mail: info@diakonie-kork.de