Diakonie Kork informiert ihre Mitglieder

26.07.2019

Am vergangenen Freitag informierte die Diakonie Kork in großer Runde bei der Mitgliederversammlung über die gesteckten und erreichten Ziele der Diakonie Kork.

Vorstandsvorsitzender Frank Stefan berichtete über eine neue Vereinbarung mit den französischen Krankenkassen, die es französischen Schülern und Schülerinnen, die im Oberlin-Schulverbund die Abschlussklassen erreicht haben, ermöglicht in die Heilpädagogische Förderung der Diakonie Kork aufgenommen zu werden. Dabei lobte er vor allem die erfolgreiche, grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Frankreich, die mit der Vereinbarung eine neue Stufe erreicht hätte. Ferner informierte er über Verhandlungen mit dem Ortenaukreis für die Vergütungen in der Tagestruktur der Hanauerland Werkstätten, bei denen man trotz Schiedsspruch keine Einigung erzielen konnte. Ein Sozialgerichtsverfahren sei daher anhängig. Der neue kaufmännische Vorstand Martin Heimann ergänzte, dass die Vergütungsstruktur daher bisher auf dem Stand von 2016 stehe und Tarifsteigerungen etc. nicht berücksichtigt seien.

Für Unruhe im Saal sorgte auch die Information, dass die Verhandlungen mit dem Ortenaukreis zur Vergütung im Wohnverbund kein ausreichendes Ergebnis erzielt haben. Deshalb können die in Neuried-Altenheim und Ichenheim errichteten beiden neuen Häuser und Förderstätten nicht in Betrieb gehen. Da die Zahl der Häuser sich durch diese Maßnahmen der Landesheimbauverordnung von 10 auf 12 Häuser verändert und die Zahl der dann kleineren Wohngruppen von 40 auf 44 ansteigt, benötigt die Diakonie Kork im Bereich Wohnen – bei gleicher Bewohnerzahl – mehr Personal. Das ist von Seiten der Diakonie Kork in den vergangenen Jahren immer wieder thematisiert und angemahnt worden und findet sich auch im Masterplan Wohnen als eine notwendige Bedingung für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben.
Mit den von den Verhandlern des Ortenaukreises angebotenen Personalmengen ist es jedoch nicht möglich, eine fachlich verantwortbare Arbeit zu leisten und Teilhabe zu ermöglichen. Deshalb sieht die Diakonie keine Möglichkeit, die Häuser in Betrieb zu nehmen, bevor nicht eine Einigung über die Leistungsvereinbarung erfolgt ist. Der Vorstand versichert, dass man weiterhin intensiv an einer Einigung weiterarbeiten werde.

Die Mitgliederversammlung entlastete jeweils einstimmig den Verwaltungsrat und den Vorstand der Diakonie Kork für ihre Arbeit.

Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden: Ute Hilzinger, Physiotherapeutin; Christian Huber, Bürgermeister in Willstätt und Prof. Andreas Pattar, Professor für Verwaltungsrecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und Vorsitzender des Vereins „InGe e.V.“.

 

Projekte

Mailand-San Remo
für Kinder mit Epilepsie

Ein Patient der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche dankt mit einer Spendenaktion für die erfolgreiche Behandlung.

Beratungsstellen

Das Epilepsiezentrum Kork trägt die EpilepsieBeratungsstelle in Kork mit einer Außenstelle in Karlsruhe.

Menschen ohne Lautsprache oder mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Artikulation erhalten umfassende Beratung über technische und nicht technische Hilfsmittel in der Beratungsstelle "Unterstützte Kommunikation".

Hier gibt es Wissenswertes zur Krankheit "Epilepsie".

Modellprojekt Epilepsie

Das "Modellprojekt Epilepsie" unterstützt die berufliche Integration junger Menschen mit Epilepsie und weiteren Beeinträchtigungen.

mitMenschPreis

Das Projekt "zueinander-miteinander-füreinander" wurde mit dem mitMenschPreis ausgezeichnet und im Film dokumentiert.

 
 

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